«Was ich nicht sagen kann, zeichne ich.»
«In meiner künstlerischen Praxis setze ich mich mit dem Denken, Fühlen und der Vorstellungsbildung auseinander. Ich untersuche innere Zustände, welche sich in Körper und Raum manifestieren. Brüche, die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Realitäten, das Fragile und gerade deswegen auch Menschliche, stehen im Zentrum meiner Arbeiten. Vermeintliche Gewissheiten geraten ins Wanken. Neues wird möglich.
Die Zeichnung steht immer am Anfang. Sie entsteht auf Papier und Holz, greift bisweilen in den Raum hinein und wird zum Objekt. Dabei entstehen über die Jahre hinweg gewachsene, sich ergänzende Werkgruppen, die ich in wechselnden Konstellationen dialogisch miteinander verknüpfe. Die Zeichnungen und Objekte nähern sich gegenseitig an, Unbekanntes gewinnt an Vertrautheit, Vielfalt wird zur Chance für Neues.»
